Asylzentrum Tübingen

Das Asylzentrum Tübingen begleitet und unterstützt seit mehr als 25 Jahren geflüchtete Menschen aus Tübingen und der Umgebung in den Bereichen Asylverfahren, Arbeit, Ausbildung und Integration. Es arbeitet überparteilich, überkonfessionell, unabhängig, demokratisch und partizipativ. Zusätzlich bringt es bereits Erfahrungen und entsprechende Netzwerke in Bezug auf die Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen aus dem Vorgängerprogramm mit.

Bei NIFA ist das Asylzentrum in Tübingen für die Beratung und Unterstützung aller Flüchtlinge im Hinblick auf Schule, Übergang Schule / Beruf und Arbeit zuständig. Neben der Arbeit mit und für die Flüchtlinge übernimmt das Asylzentrum auch die Aufgabe der Multiplikatorenarbeit und Vernetzung, insbesondere die Qualifizierung und Begleitung von freiwillig engagierten Flüchtlingen.

Zielgruppen:

  • Personen mit Aufenthaltsgestattung mit Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Personen mit Duldung mit Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Personen mit Aufenthaltserlaubnis
  • Arbeitgebende und Arbeitsmarktakteure in und um den Landkreis Tübingen
  • Freiwillig Engagierte

Aktivitäten und Angebote bei NIFA:

  • ganzheitliche, kultur- und gendersensible Beratung zu beruflichen und schulischen Möglichkeiten unter Einbezug von individuellen Gegebenheiten (sozial-, aufenthalts- und arbeitsrechtlich, persönlich, familiär, gesundheitlich)
  • Vermittlung zu (Qualifizierungs-)Angeboten der Projektbeteiligten und weiterer Institutionen
  • Unterstützung zu Anerkennung von ausländischen Zeugnissen und Qualifikationen in Kooperation mit dem IQ-Netzwerk
  • Vermittlung in berufsbezogene Sprachförderung, insb. ESF-BAMF-Kurse im Landkreis Tübingen
  • Akquise und passgenaue Vermittlung in Schule, Praktika, Arbeit, Ausbildung
  • Kooperationen mit Arbeitsmarktakteuren, wie Agentur für Arbeit, Wirtschaftskammern, Betrieben, (Berufs-)Schulen und mit den freien Trägern vor Ort (z.B. Flüchtlingsberatung, Migrationsberatung, Familienzentren etc.)
  • Mitarbeit in NIFA-Arbeitsgruppe „Freiwilligenmanagement“, Qualifizierung und Begleitung der „ehrenamtliche Ausbildungs- und Jobpat/-innen“ in Tübingen gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und der BruderhausDiakonie
  • Erprobung und Entwicklung eines Best-Practice-Konzepts zum Thema „Flüchtlinge als interkulturelle Vermittler“ und Wissenstransfer über die Mitarbeit in o.a. AG „Freiwilligenmanagement“