BruderhausDiakonie

Die BruderhausDiakonie ist eine christlich-diakonische Einrichtung. In 15 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs bieten sie vielfältige Assistenz- und Unterstützungsleistungen, Pflege und Beratung und ermöglicht Teilhabe für sozialbenachteiligte Zielgruppen. Sie ist Partner von zahlreichen Kommunen und entwickelt gemeinsam Lösungen für soziale Fragen. Sie ist in engem Kontakt zu Kirchengemeinden, Vereinen und anderen gesellschaftlichen Akteuren. Der Ausbildungsverbund der BruderhausDiakonie unterstützt Menschen in ihrer beruflichen Aus- oder Weiterbildung und bietet verschiedene Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten an.

Bei NIFA ist die BruderhausDiakonie in Tübingen vor allem für die individuelle Berufsorientierung, die Erfassung und Erprobung von mitgebrachten Kompetenzen der Projektteilnehmenden und individuelle Bewerbungstrainings verantwortlich. Hierbei nutzt sie auch die Möglichkeiten der eigenen Gewerke im Bereich Farbe, Metall, Gastronomie und Holz. Im Anschluss geht es um die Unterstützung bei der Vermittlung in Praktika, Ausbildung und Arbeit. Neben der Arbeit mit und für die Flüchtlinge übernimmt die BruderhausDiakonie daher auch die Aufgabe der Multiplikatorenarbeit und Vernetzung, insbesondere mit Betrieben und anderen Arbeitgebenden.

Zielgruppen:

  • Personen mit Aufenthaltsgestattung mit Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Personen mit Duldung mit Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Personen mit Aufenthaltserlaubnis
  • Arbeitgebende und Arbeitsmarktakteure

Aktivitäten und Angebote bei NIFA:

  • Ganzheitliche berufsorientierte Beratung von Flüchtlingen
  • Kompetenzfeststellungs- und Matchingverfahren als Grundlage für Qualifikationen und Vermittlung
  • Erhöhung der Handlungsfähigkeit der Projektteilnehmenden in Bezug auf Ausbildungs- und Arbeitsmarkt durch individuelle Berufsorientierung und -vorbereitung
  • Förderung der Beschäftigungsfähigkeit durch Bewerbungstraining und berufsbezogene, niederschwellige Qualifizierungsmaßnahmen in den eigenen Werkstätten
  • Vermittlung zu Angeboten der Projektbeteiligten und weiterer Institutionen, wie IQ-Netzwerk
  • Kooperationen mit Arbeitsmarktakteuren, wie Agentur für Arbeit, Wirtschaftskammern, Betrieben, (Berufs-)Schulen und mit den freien Trägern vor Ort (z.B. Flüchtlingsberatung, Migrationsberatung, Familienzentren etc.)
  • Beratung und Sensibilisierung für Betriebe und sonstige Arbeitgebende
  • Akquise und passgenaue Vermittlung in Schule, Praktika, Ausbildung und Arbeit
  • Mitarbeit in der NIFA-Arbeitsgruppe „Kompetenzfeststellungsverfahren“ und hierbei Entwicklung und Erprobung eines Best-Practice-Konzepts zu den Themen „Kompetenzfeststellungs- und Matchingverfahren“ und „Stellenvermittlungsservice“