GBE

Die GBE ist seit 1989 in der Rechtsform der (gemeinnützigen) GmbH als Tochtergesellschaft der Stadt Pforzheim in der Beschäftigung, Qualifizierung und Vermittlung von benachteiligten Jugendlichen und Erwachsenen tätig. Die Hauptzielgruppe der GBE und der daraus ergebenden Maßnahmen und Projekte sind Menschen zwischen 17 und 62 Jahren, denen auf Grund von Vermittlungshemmnissen (vorübergehend) der Zugang zum 1. Arbeitsmarkt verwehrt ist. Dazu kommen Jugendliche im Bereich Übergang Schule – Ausbildung – Beruf, Beschäftigte in Übergangssituationen und Multiplikatoren.

Bei NIFA ist die GBE in Pforzheim vor allem für die individuelle Berufsorientierung, die Erfassung und Erprobung von mitgebrachten Kompetenzen der Projektteilnehmenden, inkl. der Unterstützung im Anerkennungsverfahren, wie auch die Unterstützung im Bewerbungsprozess, z.B. durch individuelle Bewerbungstrainings verantwortlich. Im Anschluss geht es um die Unterstützung bei der Vermittlung in Praktika, Ausbildung und Arbeit. Neben der Arbeit mit und für die Flüchtlinge übernimmt die GBE daher auch die Aufgabe der Multiplikatorenarbeit und Vernetzung, insbesondere mit Betrieben, der Hochschule Pforzheim und anderen Arbeitgebendenvertretern bzw. Wohlfahrtsorganisationen.

Zielgruppen:

  • Personen mit Aufenthaltsgestattung mit Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Personen mit Duldung mit Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Personen mit Aufenthaltserlaubnis
  • Arbeitgebende und Arbeitsmarktakteure

Aktivitäten und Angebote bei NIFA:

  • Ganzheitliche berufsorientierte Beratung von Flüchtlingen
  • Kompetenzfeststellungs- und Matchingverfahren als Grundlage für Qualifikationen und Vermittlung
  • Erhöhung der Handlungsfähigkeit der Projektteilnehmenden in Bezug auf Ausbildungs- und Arbeitsmarkt durch individuelle Berufsorientierung und -vorbereitung, durch arbeitsweltbezogene Beratung sowie durch Begleitung bei Behördengängen
  • Förderung der Beschäftigungsfähigkeit durch Bewerbungstraining und berufsbezogene, niederschwellige Qualifizierungsmaßnahmen
  • Vermittlung zu Angeboten der Projektbeteiligten und weiterer Institutionen, wie IQ-Netzwerk
  • Kooperationen mit Arbeitsmarktakteuren, wie Agentur für Arbeit, Wirtschaftskammern, Betrieben, (Berufs- oder Hoch-)Schulen und mit den freien Trägern vor Ort (z.B. Flüchtlingsberatung, Migrationsberatung, Familienzentren etc.)
  • Beratung und Sensibilisierung für Betriebe und sonstige Arbeitgebende
  • Akquise und passgenaue Vermittlung in Schule, Praktika, Ausbildung und Arbeit
  • Mitarbeit in der NIFA-Arbeitsgruppe „Kompetenzfeststellungsverfahren“ und hierbei Entwicklung und Erprobung eines Best-Practice-Konzepts zu den Themen „Kompetenzfeststellungs- und Matchingverfahren“ und „Stellenvermittlungsservice“