Der § 16g des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) trat am 1. März 2024 in Kraft und ermöglicht ausreisepflichtigen Ausländern (Personen mit Duldung) den Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis zur Durchführung einer Berufsausbildung. Die Übersichtstabelle vergleicht den § 16g mit der Ausbildungsduldung, hebt zentrale Unterschiede hervor und zeigt die Vor- und Nachteile beider aufenthaltsrechtlichen Optionen für Geflüchtete auf.
Materialien
NIFA plus Übersichtstabelle Ausbildungsduldung vs. § 16g AufenthG
- Für Arbeitgebende
- Für Beratende
- Asyl und Aufenthalt
- Arbeit und Beschäftigung
NIFA plus-Arbeitshilfe zum Arbeitsmarktzugang/Nebenbestimmungen für Personen mit Aufenthaltsgestattung und Duldung
- Für Beratende
- Für die Arbeitsverwaltung
- Arbeit und Beschäftigung
Diese tabellarische Arbeitshilfe bietet eine übersichtliche und verständliche Erläuterung zu den Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung. Sie beantwortet wichtige Fragen wie: Wann ist ein Verfahren zur Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis erforderlich? Welche Tätigkeiten sind zustimmungsfrei und welche unterliegen der Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit? Zudem werden die verschiedenen Nebenbestimmungen auf den Aufenthaltspapieren verständlich erklärt. Ziel dieser Arbeitshilfe ist es, Klarheit zu schaffen und Orientierung zu bieten.
NIFA plus-Projektflyer
- Projektinfo
Notwendige aufenthaltsrechtliche Reformen für einen Beitrag zur Fach- und Arbeitskräftesicherung
- Für Arbeitgebende
- Für die Arbeitsverwaltung
- Arbeit und Beschäftigung
- Asyl und Aufenthalt
Basierend auf der langjährigen Erfahrung in der Arbeit im WIR-Programm sowie in den Vorgängerprogrammen zur beruflichen Integration von Geflüchteten analysieren die Autor*innen, wie Duldungen bzw. Aufenthaltserlaubnisse gestaltet werden sollten, damit Personen, die arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren, tatsächlich vor Abschiebung geschützt sind.
Psychische Gesundheit Geflüchteter und Zugewanderter am Arbeitsplatz
- Für Arbeitgebende
- Integration und Teilhabe
- Arbeit und Beschäftigung
Viele zugewanderte Menschen in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen, die sich auf ihre psychische Gesundheit auswirken können. Besonders Geflüchtete haben oft belastende Erfahrungen und schwere Schicksalsschläge hinter sich. Die Flucht selbst, schwierige Lebensumstände im Herkunftsland sowie Diskriminierung, Armutsrisiken und Herausforderungen durch kulturelle Unterschiede in Deutschland können die psychische Belastbarkeit spürbar schwächen.
Als Arbeitgeber*in liegt Ihnen das Wohl Ihrer Mitarbeitenden am Herzen. Doch was tun, wenn es jemandem nicht gut geht? Wo und wie lässt sich Unterstützung anbieten – und worauf sollte man dabei achten?
Antworten auf diese Fragen haben wir gemeinsam mit dem Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge in diesem Infopapier erarbeitet.
Psychische Gesundheit von Geflüchteten und Zugewanderten am Arbeitsplatz
- Für Arbeitgebende
- Integration und Teilhabe
- Arbeit und Beschäftigung
Arbeit bietet Menschen nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und zur Strukturierung ihres Alltags. Für Geflüchtete und Zugewanderte ist dieser Prozess jedoch oft mit besonderen Herausforderungen verbunden: Die Verlagerung des Lebensmittelpunkts nach Deutschland bringt zahlreiche Hürden mit sich – und sowohl Migration als auch der Einstieg in eine neue Arbeitsumgebung können erhebliche psychische Belastungen auslösen. In diesem NUiFinar im Rahmen der Kooperation mit "NUiF – NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge" ist NIFA plus auf folgende Fragen eingegangen:
- Was sollten Arbeitgebende über den Zugang Geflüchteter zur Psychotherapie wissen?
- Welche Auswirkungen können traumatische Erfahrungen haben?
- Wie können Arbeitgebende und Kolleg*innen geflüchtete und zugewanderte Menschen mit psychischer Belastung am Arbeitsplatz unterstützen?
Die Aufzeichnung steht Ihnen hier zur Verfügung.
Ressourcen für die psychische Gesundheit Geflüchteter
- Für Geflüchtete
- Für Beratende
- Integration und Teilhabe
- Flucht und Behinderung
Hier finden Sie digitale Ressourcen zur Unterstützung und Selbsthilfe für Geflüchtete in psychisch belastenden Situationen. Diese Angebote sind besonders wertvoll für Menschen in Arbeit oder Ausbildung, um neben beruflichen auch persönliche Herausforderungen besser bewältigen zu können.
Schulungsangebot: „Teilhabe an Arbeit und Bildung für Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht“
- Für Beratende
- Für Arbeitgebende
- Flucht und Behinderung
Geflüchtete mit einer Behinderung benötigen vielfach vor allem Leistungen zur Gesundheitsversorgung sowie zur Teilhabe an Bildung und am Arbeitsleben. Für deren Beratung und Unterstützung ist es wichtig, die aufenthaltsrechtlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Geflüchtetengruppen zu kennen. Denn der Zugang zu den entsprechenden Sozialleistungen und die Zuständigkeit der Leistungsträger kann unter anderem von ihrem Aufenthaltsstatus und der Aufenthaltsdauer abhängen.
Die WIR-Netzwerke, die im Rahmen des ESF Plus-Bundesprogramm „WIR - Netzwerke integrieren Geflüchtete in den regionalen Arbeitsmarkt“ mit Bundes- und EU-Mitteln gefördert werden und zu deren Zielgruppe Geflüchtete einer Behinderung explizit gehören, bieten hier bundesweit kostenfrei Präsenz-Schulungen und Online-Schulungen an.
Hier finden Sie Informationen zur Schulungsreihe.