Die Kolping Bildung und Soziales gemeinnützige GmbH ist Tochtergesellschaft des Kolping Bildungswerks e.V. mit Sitz in Freiburg. Das Kolping Bildungswerk e.V. ist ein zertifizierter Bildungsträger mit über 45 Jahren Erfahrung in den Bereichen der beruflichen Bildung, der Jugendsozialarbeit sowie der Aus- und Weiterbildung.
Kolping Bildung und Soziales ist als Teilprojekt am NIFA plus-Standort Landkreis Main-Tauber für die Beratung, Begleitung und Unterstützung von Geflüchteten bei der arbeitsmarktlichen Integration zuständig und bietet hier Beratung in Tauberbischofsheim, Wertheim und Bad Mergentheim sowie dezentral im Landkreis an.
Ziel ist die nachhaltige Integration von geflüchteten Menschen im Main-Tauber-Kreis in Ausbildung und Arbeit, und die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der Zielgruppe. Dabei spielt für „Kolping Bildung und Soziales“ die strukturelle Verbesserung des Zugangs der Zielgruppe zu Angeboten der Regelförderung eine wichtige Rolle. Frauen, mit ihren besonderen Bedürfnissen, werden ebenso in den Fokus genommen werden wie junge Erwachsene am Übergang Schule-Beruf.
Eine besondere Sensibilisierung erfolgt auch beim Thema Flucht und Behinderung.
Zur erfolgreichen Umsetzung dieser Maßnahmen ist die Vernetzung mit allen relevanten Akteuren, insbesondere den Kooperationspartnern, ein grundlegendes Prinzip.
Zitate der Mitarbeiter*innen
Für mich ist das Projekt NIFA plus ein wichtiger Baustein unseres regionalen Hilfenetzwerks, das unsere Angebote, die auch von Geflüchteten in Anspruch genommen werden, vernetzt. Ich halte das Projektanliegen, Menschen mit Fluchtgeschichte an den Arbeitsmarkt heranzuführen, für eine zentrale Integrationsaufgabe.
Dieter Abendschein
Aus meiner Sicht ist NIFA plus wichtig, weil es Geflüchteten eine niederschwellige und unbürokratische Unterstützung bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt bietet. Besonders wertvoll finde ich, dass im Beratungsprozess die individuellen Bedürfnisse und Lebenslagen der Geflüchteten berücksichtigt werden können. Auch die im Projekt verankerte Strategie der Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern trägt wesentlich dazu bei, für Geflüchtete in komplexen Lebenssituationen nachhaltige Lösungen zu finden.
Ilse Fürnkranz-Deroua
Aus meiner Sicht ist NIFA plus wichtig, da es sich bei der Gruppe der Geflüchteten um eine besonders vulnerable Gruppe handelt, die der Gefahr von Mehrfachdiskriminierung ausgesetzt ist und daher besonderer Unterstützung bedarf. Die Vielfalt der Teilnehmenden muss in Gänze bei unserer Tätigkeit Berücksichtigung finden und erfordert eine besondere Unterstützung von NIFA plus, um den Weg in den Arbeitsmarkt zu ebnen. Viele Schritte sind zu gehen, im Sinne einer Förderkette bis der Zugang zum Arbeitsmarkt nachhaltig gelingt. Gerade geflüchtete Menschen mit Behinderung, aber auch Frauen haben unter dem Aspekt der Intersektionalität besonderen Förderbedarf. Meine Aufgabe sehe ich darin, hier zu unterstützen.
Auch ökologische Aspekte sind von Bedeutung und fließen in meiner täglichen Arbeit mit ein.
Mareike Löffler
Aus meiner Sicht ist NIFA plus wichtig, weil das Programm Geflüchtete dabei unterstützt, ihre individuellen Stärken zu erkennen und ihr Leben in einem neuen Umfeld selbstbestimmt zu gestalten. Es schafft echte Chancen für berufliche und soziale Integration und fördert Eigeninitiative sowie Verantwortung. Besonders schätze ich, dass NIFA plus nicht nur kurzfristige Lösungen anstrebt, sondern nachhaltige Perspektiven für Geflüchtete aufbaut. Durch die enge Vernetzung mit Arbeitgeber*innen, Bildungsträgern und sozialen Einrichtungen entsteht ein starkes Unterstützungsnetz, das den Einstieg in Arbeit und Gesellschaft erleichtert. NIFA plus steht für gelebte Integration, Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis – Werte, die entscheidend sind, um Geflüchteten langfristige Teilhabe und Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.
Ali-Cherif Deroua
Wichtig ist NIFA plus, weil es einen wertvollen Beitrag bei der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen leistet.
Stefanie Kirchgeßner